Stacker:
Bezeichnet als der schnellste Kite, mit gemessenen 180 km/h, ist er einerseits
die optimale Einstiegsmatte durch die begrenzten Zugkräfte, andererseits
auch ein netter Spass für Experten, da
er sich von etwa 3-4 Windstärken an aufwärts in jeder Wind-
und Sturmlage fliegen lässt. So ab etwa 9 Windstärken fängt
allerdings das Material schnell an zu leiden. Es ist ein kleiner Funkite,
der durch seine immense Geschwindigkeit jedoch schon Geschick und Kraft
benötigt.
Mittlerweile fliege ich auch den Stacker nur noch mit mind. 100 kg- Leinen,
die halten in jeder Situation. Er hat eine Breite von ca. 180 cm. Die
Tiefe ist wie bei allen Flexi-Zweileinern 61 cm.
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ProSpeed:
wird von Flexi nicht mehr produziert und war eine Leichtwindvariante
des Stacker. Gefertigt aus 31 Gramm Rip-Stop-Polyester "Ikarex"
und mit dreiteiligem Carbongestänge erhältlich, konnte man
sich mit dem Leichtgewicht auch bei leichten Brisen in der Luft halten,
sofern sich ein Powertkiter damit zufrieden gibt. So ab etwa 5 Windstaerken
liess man ihn dann schon besser liegen. Insbesondere bei einem frontalen
Bodencrash erinnerte das Ikarex schnell an die allseits bekannte Butterbrottüte,
die man gerne mit lautem Knall zerplatzen lässt. Letztendlich war
es halt kein echter Powerkite, weshalb er sich wohl nicht durchgesetzt
hat.
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ProTeam:
Mit rund 2,50 m Spannweite bietet dieser Kite ein gutes Mittelmass,
was auch noch für Anfänger tauglich ist, jedoch bereits einen
gewissen Anspruch mit sich bringt. Der Zug ist bei gleicher Windstärke
etwa doppelt so stark wie beim Stacker. Ein Vorteil der Matte ist u.a.
das Packmass, da das Gestänge dreigeteilt ist. Dadurch entsteht
eine relativ niedrige Packlänge von gut 80 cm, die z.B. noch in
den ein oder anderen Rucksack passt. Alle anderen Flexi-Zweileiner haben
längere Packmasse. Eignet sich wie alle anderen Zweileiner von
Flexi zum Stacken. Durch jeden gestackten
Kite kommen übrigens etwa 50% Zugkraft des Grunddrachens dazu.
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Super 10:
Nach Aussage von Flexifoil die meistverkaufte Matte der vergangenen
Jahre - nicht unberechtigt. Mir macht es mit diesem Kite auch am meisten
Spass, fraglos! Das Verhältnis von Geschwindigkeit und Zugkraft
ist sehr anspruchsvoll. Wenn man ein wenig Erfahrung mit dem Super10
hat, macht es Riesenspass, mit knapp 3 Meter Spannweite knapp über
dem Sandstrand zu fegen und anschliessend mit gehöriger Power wieder
aufzusteigen, und etliche andere Flugmanöver mit dem lenkfreudigen
Stück realisieren zu können. Die Geschwindigkeit wird im Einzelflug
auch hier recht hoch. Die Zugkraft ist etwa dreimal so gross wie beim
Stacker.
Wer die Flexifoil-Matten nicht kennt, fällt aufgrund der Abmessungen
schnell in den Glauben, dass man die Matte im Vergleich zu anderen Matten
auch noch Anfängern in die Hände drücken kann. Durch
die hohen Geschwindigkeiten und die parallele starke Zugkraft jedoch
bauen sich Geschosse auf, die mit Ihren Leinen fast alles bewegliche
in Scheiben schneiden können. Deshalb ist der Super10 für
Einsteiger nicht mehr zu empfehlen.
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Hyper 12:
Der grösste Zweileiner von Flexi wird leider nicht mehr produziert.
Majestätisch entfaltet sich seine Spannweite vom 3,93 Meter im blauen
Himmel. Am meisten begeisterte mich der damalige Werbeslogan von Flexi
zu diesem Kite: If you have no fear to fly!.
Das sagt eigentlich schon fast alles zum Hyper 12. Bereits leichte Winde
bringen den Kite in die Höhe und geben schnell erbarmungslosen Zug
auf die Leinen. Ich habe leider selbst nie einen geflogen. Ich hatte nur
mal das Vergnügen, jemand im Flug bzw. Kampf damit zu beobachten.....
nicht ganz ungefährlich und nur für echte Könner geeignet.....
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Und dann doch noch ein Vierleiner,
auch von Flexifoil:
Skytiger
Ein Vierleiner verhält sich grundlegend anders als die vorgenannten
Kites. Fluggeschwindigkeiten sind hier beiweitem nicht so hoch wie bei
den o.g. Kites, umso stärker jedoch die Zugkräfte. Die vorderen
Leinen dienen als Flugleinen, auf denen die höhere Zugkraft liegt.
Die hinteren dienen als Brems- bzw. Lenkleinen. Durch gleichmässigen
Zug auf beiden Bremsleinen lässt der Drachen sich abbremsen, um
ihn z.B. möglichst lange im Wind zu halten. Die von vornherein
etwas langsamere Fluggeschwindigkeit der Skytiger kann damit bedarfsgerecht
gesteuert werden. Durch einseitigen Zug der Bremsleinen lässt sich
der Kite schnell und gut lenken.
Der Skytiger hat keinerlei Gestänge mehr. Er bietet schon in kleiner
Grösse eine überzeugende Windangriffsfläche. Ich habe
einen Skytiger 26, mit dem ab 3-4 Windstärken schon ein Gurt zu
empfehlen ist. Ich fliege ihn zwischendurch ganz gerne, zum scudden
ist er bestens geeignet. Er steht anderen Vierleinern in nichts nach
und ist optimal für Buggies, Kitesurfen
usw. Irgendwann sehne ich mich dann aber
immer wieder zu meinen Zweileinern zurück ;-)
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